KIBUM – Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse
KIBUM 2021
Stadt Oldenburg Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Autorinnen und Autoren

Bart Moeyaert (*1964 in Brügge), diesjähriger KIBUM-Schirmherr, zählt zu den ganz großen europäischen Kinder- und Jugendbuchautoren der Gegenwart. Sein Debüt veröffentlichte er 1983, mit nur 19 Jahren. In seinem Heimatland Belgien vielfach ausgezeichnet, erhielt er 1998 auch den Deutschen Jugendliteraturpreis. Weitere internationale und nationale Preise folgten. 2020 war Moeyaert bereits zum sechsten Mal für den Hans Christian Andersen-Preis nominiert, den „kleinen Nobelpreis”, der alle zwei Jahre auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur vergeben wird. 2019 erhielt er die größte Auszeichnung als Kinderbuchautor, den mit 500.000 Euro dotierten Astrid Lindgren Memorial Award. Bart Moeyaerts Werk wurde in über 20 Sprachen übersetzt. Er schreibt außerdem Drehbücher und Theaterstücke und übersetzt aus dem Deutschen, Englischen und Französischen. Darüber hinaus war er künstlerischer Leiter des Gastauftritts Flanderns und der Niederlande auf der Frankfurter Buchmesse 2016. www.bartmoeyaert.com

Frauke Angel (*1974 im Ruhrgebiet) ist ausgebildete Schauspielerin und arbeitete 20 Jahre an deutschen Bühnen, zudem als Putzfrau, Verkäuferin, Grabpflegerin, Schweißerin, Bardame, Luftgitarristin und Ghostwriterin. Seit 2012 ist sie freie Autorin und veröffentlichte 2017 ihr erstes Kinderbuch. Seitdem schreibt sie für Kinder, Jugendliche und manchmal auch für den Rest der Familie. 2021 wurde sie als „Lesekünstlerin des Jahres“ ausgezeichnet. In ihrem brandneuen Kinderbuch „Heul doch!“ präsentiert sie das Thema Weinen frisch und humorig, aber gleichzeitig respektvoll und tiefgehend. Frauke Angel arbeitet als freischaffende Autorin und lebt mit ihrer Familie in Dresden. www.fraukeangel.de

Tamara Bach (*1976 in Limburg an der Lahn) studierte in Berlin Germanistik und Anglistik und entwickelte daneben Jugendtheaterstücke. Ihr erstes Buch, „Marsmädchen“ wurde als noch unveröffentlichtes Manuskript mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet und erhielt außerdem den Deutschen Jugendliteraturpreis. Weitere Bücher und Auszeichnungen folgten. 2021 wurde sie für ihr „beeindruckendes literarisches Werk“ mit dem James Krüss Preis ausgezeichnet und ist für ihren Roman „Sankt Irgendwas“ für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Heute lebt und schreibt Tamara Bach in Berlin.

Martin Baltscheit (*1965 in Düsseldorf) hat zahlreiche Talente, denn er ist Illustrator, Autor, Sprecher und Regisseur. Nach seinem Studium in Kommunikationsdesign hat er viele Bilderbücher geschrieben und illustriert. Zu seinen weiteren Projekten zählen Theaterstücke, Hörspiele, Trickfilme und Apps. 2010 erhielt er für sein Stück „Die besseren Wälder“ den Deutschen Jugendtheaterpreis und 2011 den Deutschen Jugendliteraturpreis für das Kinderbuch „Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor“. 2014 wurde er vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels als »Lesekünstler des Jahres« prämiert. Martin lebt mit seiner Familie in Düsseldorf. www.baltscheit.de

Jörg Bernardy (*1982) hat in Köln, Paris und Düsseldorf Philosophie und Literaturwissenschaften studiert und anschließend an der Universität Hildesheim in Philosophie promoviert. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, wo er mit renommierten Autoren und Professoren wie Peter Sloterdijk und Wolfgang Ullrich zusammenarbeitete. Zuletzt war er mehrere Jahre für DIE ZEIT tätig. Er interessiert sich für die Verbindung von Theorie und Praxis sowie die vielfältigen Erfahrungsmöglichkeiten, die philosophischen Ideen zugrunde liegen. In seinen erfolgreichen Jugendbüchern „Ich glaube, es hackt. Leben in Zeiten von Tabubrüchen“ und „Philosophische Gedankensprünge“ hinterfragt er die Welt und schafft eine anregende Diskussionsvorlage für Jugendliche. Jörg Bernardy lebt als freier Autor in Hamburg.

Ayşe Bosse (*1976 in Frankfurt am Main) ist Autorin, Schauspielerin und ausgebildete Trauerbegleiterin. Sie hat sich besonders mit dem Thema „Kinder und Trauer“ befasst. So ist die Idee zu ihren Büchern „Weil du mir so fehlst“ und „Einfach so weg“ entstanden, die inzwischen schon in einige Sprachen übersetzt wurden. Ihr Kinderroman „Pembo“ erzählt von einem starken Mädchen, das mit ihrer Familie ihre türkische Heimat verlässt und nach Deutschland kommt. „Pembo“ wurde für den Jugendliteraturpreis 2021 nominiert. Bosse selbst wuchs in einer türkisch-deutschen Familie auf. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Hamburg, ist viel unterwegs und gibt TrauerPower Workshops. www.weildumirsofehlst.de

Antje Damm (*1965 in Wiesbaden) ist eine deutsche Illustratorin und Autorin. Nach einem Studium der Architektur in Darmstadt arbeitete sie mehrere Jahre freiberuflich für diverse Architekturbüros. Seit ihre Töchter auf der Welt sind, schreibt und illustriert sie überaus erfolgreich Kinderbücher. 2018 wurde ihr Buch „Der Besuch“/ „The Visitor“ von der The New York Times und der New York Public Library unter die zehn besten illustrierten Kinderbücher weltweit gewählt. Immer wieder wurden Antje Damms Bilderbücher ebenso für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Heute lebt Antje Damm mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in einem alten Fachwerkhaus im mittelhessischen Fernwald. Gemeinsam mit Antje Damm produzierte die „philosophische“ KIBUM diesjährig die Publikation „Gedankenreisen – Das KIBUM-Lesebuch“ und das KIBUM-E-BOOK „Gedankenreisen“.

Ingeborg Gleichauf (*1953 in Freiburg im Breisgau) ist Philosophin, Schriftstellerin und Lyrikerin. Sie studierte Germanistik und Philosophie in Freiburg. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit Philosophinnen und verfasste unter anderem erfolgreiche Biografien über Hannah Arendt und Simone de Beauvoir. In ihrem Jugendbuch „Wir wollen verstehen – Geschichte der Philosophinnen“ betrachtet sie die Philosophiegeschichte, von der man meinen könnte, dass das Denken ein Privileg der Männer sei. Nach hartnäckiger Suche stellt Ingeborg Gleichauf in ihrem Sachbuch 45 Denkerinnern vor. Es entsteht eine kleine kompakte Philosophiegeschichte, die zeigt, dass Frauen schon immer philosophierten. www.gleichauf.eu

Anne Gröger (*1983) studierte Drehbuch an der Hamburg Media School und arbeitet seit 2010 als freie Drehbuchautorin. Sie arbeitete als freie Lektorin für Warner Bros. und schrieb fürs ZDF. Seit 2015 ist sie für Constantin, UFA und Studio TV tätig. Die Autorin lebt in Berlin. Gröger entwickelte „Hey, ich bin der kleine Tod“ als Stipendiatin der Akademie für Kindermedien ursprünglich als Spielfilmprojekt, entschied sich jedoch neben dem Drehbuch auch einen Roman zu schreiben. Für das Manuskript von „Hallo, ich bin der kleine Tod“ wurde Anne Gröger mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2020 ausgezeichnet.

Finn-Ole Heinrich (*1982 in Hamburg) ist an der Nordsee aufgewachsen, Zivildienst in Hamburg und studierte in Hannover Filmregie. Als vielfach ausgezeichneter Autor und Filmemacher schreibt er Bücher, Filme und Theaterstücke für Menschen, die Fragen mögen, egal wie alt sie sind. Mal allein, mal im Team mit seiner Frau Dita Zipfel. Oft kollaboriert er mit Musikern wie Hannes Wittmer oder dem Unsortierten Orchester Oldenburg oder so famosen Illustratoren wie der Isländerin Rán Flygenring. Seine Bücher sind in rund fünfzehn Sprachen übersetzt. Finn-Ole Heinrich war Stadtschreiber in Erfurt, Reykjavik, Otterndorf und vielen anderen Orten und ist vorletztes Jahr zum 35. Mal umgezogen. 2012 erhielt er den Deutschen Jugendliteraturpreis für sein erstes Kinderbuch „Frerk, du Zwerg!“. www.finnoleheinrich.de

Ulrich Hub (*1963 in Tübingen) absolvierte in Hamburg eine Schauspielausbildung. Er arbeitet als Regisseur an verschiedenen Theatern, schreibt Stücke und Drehbücher und zählt zu den wenigen Autoren, die sich sowohl im Erwachsenen- als auch im Kindertheater einen Namen gemacht haben. Bekannt wurde er mit seinem Besteller rund um philosophierende Pinguine „An der Arche um Acht“, der bis heute zu den meistverkauften Kinderbüchern zählt. Das gleichnamige Theaterstück wurde in über dreißig Sprachen übersetzt. Der vielfach ausgezeichnete Autor lebt in Berlin. www.ulrichhub.de

Jörg Isermeyer (*1968 in Bad Segeberg) reiste als Straßenmusiker quer durch Europa. Er studierte Psychologie, Soziologie und Pädagogik in Göttingen und erhielt im Anschluss einen Lehrauftrag für Improvisations- und Straßentheater. Er lebt heute als Schauspieler, Regisseur, Theaterpädagoge, Musiker und Schriftsteller in Bremen. Isermeyer wurde 2009 mit dem Berliner Kindertheaterpreis für „Ohne Moos nix los“ ausgezeichnet, das auch für den Mühlheimer KinderStückePreis 2011 nominiert war. 2013 veröffentlichte Jörg Isermeyer sein erstes Kinderbuch. Diverse Preise und Auszeichnungen folgten, u.a. die Nominierung für den Deutsch-Französischen Jugendliteraturpreis 2014. Gleich dreimal wurde Isermeyer in den letzten Jahren mit dem Leipziger Lesekompass für seine Kinderbücher ausgezeichnet.

Heinz Janisch (*1960 in Güssing/Burgenland) ist ein österreichischer Kinderbuchautor und arbeitet zudem als Journalist beim Österreichischen Rundfunk (Porträt-Reihe „Menschenbilder“). Er hat zahlreiche Erzählungen, Gedichte und Bilderbücher veröffentlicht. Janischs Werke zeichnen sich durch einen lyrischen Ton und ein philosophisches Potential aus. Seine Kinder- und Jugendbücher wurden in mehr als zwölf Sprachen übersetzt und u.a. mit dem Österreichischen Staatspreis für Kinderlyrik, dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis und dem Bologna Ragazzi Award ausgezeichnet. Heinz Janisch lebt in Wien und im Burgenland. www.heinz-janisch.com

Torben Kuhlmann (*1982 in Sulingen) ist freiberuflich arbeitender Illustrator, Kommunikationsdesigner und Kinderbuchautor. Er hat eigentlich schon immer kreativ gearbeitet. In der Schule war er immer als „der Zeichner“ bekannt, denn kleine Flugzeuge und dampfende Eisenbahnen zierten schon damals seine Arbeitshefte. Er studierte Illustration und Kommunikationsdesign an der HAW Hamburg mit Schwerpunkt Buchillustration. Im Juni 2012 schloss er sein Studium mit dem Kinderbuch „Lindbergh – Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus“ ab. Es war Kuhlmanns erstes Bilderbuch, wurde innerhalb kürzester Zeit zum Bestseller und ist mittlerweile in über 30 Sprachen erhältlich. Torben Kuhlmann schuf das diesjährige, bildschöne KIBUM-Plakat „Gedankensprünge! KIBUM philosophiert“. www.torben-kuhlmann.com

Lea-Lina Oppermann (*1998 in Berlin) studierte vier Jahre an einer staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Geschichten zu hören, zu lesen und zu erleben hat sie dazu gebracht, selbst mit dem Erzählen anzufangen. Schon während ihrer Schulzeit widmete sich Oppermann dem Schreiben und der Filmwelt. So schrieb sie anfangs vor allem Kurzgeschichten und Sprechtexte für ihre Kurzfilme. Für einen gewann sie sogar den CAMäleon Jugendfilmpreis der Heinz Sielmann Stiftung. Mit 19 Jahren veröffentlichte Oppermann ihren Debutroman „Was wir dachten, was wir taten“. Die Idee für den Jugendroman entstand nach einem Fehl-Amokalarm, den sie in der elften Klasse erlebte. Für ihre Werke wurde sie mit dem Hans-im-Glück-Preis ausgezeichnet.

Andrea Paluch (*1970 in Langenhagen) studierte Literaturwissenschaft und schreibt Bücher für Kinder und Erwachsene. In einer engen Arbeitsgemeinschaft mit ihrem Mann Robert Habeck übersetzten beide viele Jahre lang englischsprachige Lyrik und schrieben Romane für Erwachsene, Radiogeschichten, Drehbücher und Kinder- und Jugendbücher. Andrea Paluch hofft auf eine grüne Zukunft, kann sich aber auch düsterere Szenarien vorstellen. In ihrem Kinderbuch „Die besten Weltuntergänge“ entwirft sie kühne und aufregende Zukunftsbilder. Heute arbeitet Andrea Paluch als Musikerin, Journalistin, Dozentin, Lernberaterin und Schriftstellerin. Sie ist Mutter von vier Söhnen und lebt mit ihrer Familie an der deutsch-dänischen Grenze in Flensburg.

Pei Yu Chang (*1979 in Taipeh) wuchs in Taiwan auf und hat Deutsche Kultur und Sprache sowie Deutsche Literaturwissenschaft in Taipeh studiert. Ihre große Leidenschaft gilt der Buchkunst. Mit 25 Jahren kam sie nach Deutschland und nahm 2012 ein Studium im Fachbereich Kommunikationsdesign und Illustration an der Fachhochschule Münster auf. Ihr erstes Bilderbuch „Der geheimnisvolle Koffer von Herrn Benjamin“ erhielt große mediale Beachtung und bespricht die Werte und Geheimnisse des Lebens. Zurzeit lebt und arbeitet Pei-Yu Chang als Illustratorin in Münster. www.peiyuchang.de

Ursula Poznanski (*1968 in Wien) ist eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Jugendbuchautorinnen. Vor ihrem Durchbruch als Autorin war sie als Journalistin für medizinische Zeitschriften tätig. Nach der Geburt ihres Sohnes begann sie ihr erstes Kinderbuch „Buchstabendschungel“ zu schreiben. Ihr Jugendbuchdebüt „Erebos“ erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Ihr neuer und hochaktueller Jugendthriller „Shelter“ ist eine wache Analyse der Mechanismen moderner Verschwörungstheorien und ihrer Auswirkungen. Ursula Poznanski lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien. www.ursula-poznanski.de

Anne Rakel ist Diplom-Pädagogin/Diplom-Theologin und seit 1992 in verschiedenen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe tätig. Seit 2011 arbeitet sie in Oldenburg, ist seit 25 Jahren verheiratet, mag alles Menschliche und spielt gern mit den vielfältigen Möglichkeiten von Wort und Humor. Als Geisteswissenschaftlerin und Pädagogin weiß sie um die Bedeutung von Sprache für soziale Interaktion und die Herstellung von Wirklichkeit. In ihrem Jugendbuch „Sammy und die Sache oder sowas können Worte“ erzählt Rakel die Geschichte eines ganz besonderen Mädchens.

Hans-Christian Schmidt und Andreas Német (beide Jahrgang *1973) haben insgesamt vier tolle Söhne – damit wäre das Wichtigste über sie eigentlich schon erzählt. Zudem schreiben und malen sie Bücher und Lieder für Kinder. Erstere veröffentlichen sie nun schon seit Jahren bei den verschiedensten Verlagen, letztere bringen sie zusammen mit ihrer Band „Firlefanz und Grete“ auf die Bühnen der Republik. Sie leben beide mit ihren Familien in Dresden und denken sich dort viele neue Ideen für ihre Kinderbücher aus. Ihr neustes Bilderbuch „Eine Wiese für alle“ lädt zum gemeinsamen Philosophieren ein.

Ina Schmidt (*1973 in Flensburg) hat Kulturwissenschaften in Lüneburg studiert und danach als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Philosophie promoviert. Dabei hat sie festgestellt, dass es weniger die Antworten, sondern die Fragen sind, die sie am meisten interessieren und die Überlegung, was Philosophie mit unserem ganz normalen Leben zu tun hat. Seit sie 2005 die denkraeume gegründet hat, schreibt Ina Schmidt Artikel, Aufsätze und Bücher und hält Vorträge zu vielen philosophischen Fragen. Ihre Kinderbücher „Kleine und große Fragen an die Welt“ und „Das Kleine Ich auf der Suche nach sich selbst“ laden Kinder zum Philosophieren ein. Ina Schmidts Lieblingsplatz zum Denken ist ihr Schreibtisch in ihrem Haus in Reinbek, wo sie mit ihrer Familie, ihrer Katze und ihrem Hund zuhause ist. www.denkraeume.net

Navina Wienkämper (*1989) wuchs im Münsterland und Hochsauerland auf. Aus Interesse an den Künsten studierte sie Musikwissenschaft und Erziehungswissenschaft in Köln und machte später den Master in Erziehungs- und Bildungswissenschaften in Hamburg. Viele Jahre arbeitete sie im pädagogischen Bereich und vertiefte nebenher ihr künstlerisches Arbeiten im Bereich Illustration und Schriftstellerei. Heute lebt und arbeitet sie in Berlin und hat 2020 zusammen mit der Autorin Maggie Hagemann ihr erstes Kinderbuch „„Jede*r kann was!“ veröffentlicht. Ein empowerndes Buch mit einer bunten Vielfalt an Persönlichkeiten, Leidenschaften und Talenten. www.navinawienkaemper.com

Dita Zipfel (*1981) wurde im Norden geboren, kurz darauf in den Süden verfrachtet, um von dort wieder in den Norden aufzubrechen. In der Schule hat sie sich überwiegend gelangweilt und sich deshalb lieber selbst im Kino ihres Großvaters erzogen. Sie hat Pommes auf Sylt verkauft, Popcorn im Kino, Schuhe in Berlin, Gemüse in Hamburg, bevor sie Lehrerin in Nordfriesland wurde. Heute schreibt sie Bilderbücher, Theaterstücke, Drehbücher und lebt in Berlin. Ihr vielfach prämiertes Jugendbuchdebüt „Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte“ wurde mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2020, dem Korbinian – Paul Maar-Preis, dem Kranichsteiner Jugendliteraturstipendium sowie dem Hamburger Förderpreis für Literatur ausgezeichnet. www.ditazipfel.de